Bevenser Schützenmarsch
 
Wir sind die Schützen 
vom "Bämser" Bataillon,
und grün ist unsre Heide
seit tausend Jahren schon.
 
Wir lieben die Heimat,
die Büchse und den Wein,
und Treue soll für alle Zeit
nur unsre Losung sein.
 
Ob Garde-, ob Jäger-, 
ob Schützenkompanie, 
wir singen gemeinsam 
die selbe Melodie:
 
Herbei! Schützenbrüder! 
Reicht kräftig Euch die Hand,
 seid einig und fröhlich
 und treu dem Vaterland!

 

Garde-Marsch

 

Was zieht durch die Straßen mit klingendem Spiel

hinaus in das Feld zum Exerzieren?

Wem folgt alles freudig wohlan bis ans Ziel,

wo stramm sie und schneidig marschieren?

Die Garde, sie ist es, die stets sich bewährt,

es gibt die Geschichte davon Kunde,

die Bevenser Söhne, die man stets verehrt,

und stolz tönt es drum aus jedem Munde:

 

Refrain

Das ist die Garde, die ihren Hauptmann liebt,

das ist die Garde, die da stirbt und sich nicht ergibt.

 

Es wehen die Fahnen stets lustig voran,

vom sonnigen Scheine hell umgeben.

Man sieht's jedem einz'gen Gardisten wohl an,

er läßt für die Fahne gern sein Leben.

Und rückt zum Manöver die Garde erst aus,

da sieht man zum Gruß die Tücher wehen,

da gibt es kein Fenster, da gibt es kein Haus,

wo's nicht fröhlich klingt: Auf Wiedersehen.

 

Refrain

Das ist die Garde, die ihren Hauptmann liebt,

das ist die Garde, die da stirbt und sich nicht ergibt

 

Und kehret die Garde dann wieder zurück,

dann gibt es ein Jubeln ohnegleichen,

die Augen der Mädchen, sie strahlen vor Glück,

man freut sich die Hände zu reichen.

Ja, Behmßen liebt die Garde, solang' die Welt besteht,

und nichts soll die beiden jemals trennen.

Solang' festen Schritt's sie die Straßen durchzieht,

wird Freund man und Bruder sich stets nennen.

 

Refrain

Das ist die Garde, die ihren Hauptmann liebt,

das ist die Garde, die da stirbt und sich nicht ergibt.

 

 

Das Lied vom Lohnberg

 

Im Frühjahr ist’s auf dem Lohnberg

so herrlich, so schön;.;

Aber noch viel schöner ist es dann im Sommer,

wenn die Bämser Mädel auf den Lohnberg kommen,

dann ist’s auf dem Lohnberg

so herrlich, so schön;.;

 

Im Sommer ist’s auf dem Lohnberg

so herrlich, so schön;.;

Wenn die Blitze zucken und der Donner kracht

und das Bämser Mädel alles naßgemacht,

dann ist’s auf dem Lohnberg

so herrlich, so schön;.;

 

Im Herbst ist’s auf dem Lohnberg

so herrlich, so schön;.;

Wenn der Rehbock über Tal und Hügel springet

und das Bämser Mädel frohe Lieder singet,

dann ist’s auf dem Lohnberg

so herrlich, so schön;.;

 

Im Winter ist’s auf dem Lohnberg

so herrlich, so schön;.;

Hat der Sommer sich so schnell davongemacht

und der Winter kommt mit seiner weißen Pracht,

dann ist’s auf dem Lohnberg

so herrlich, so schön;.;

 

Das ganze Jahr ist’s auf dem Lohnberg

so herrlich, so schön;.;

Hat der Wandersmann des Nachts kein Schlafquartier

sagt das Bämser Mädel komme und schlaf bei mir.

Dann ist’s auf dem Lohnberg

so herrlich, so schön;.;

 

 

Mit dem Pfeil, dem Bogen

 

Mit dem Pfeil, dem Bogen

durch Gebirg und Tal

kommt der Schütz gezogen

früh im Morgenstrahl.

La la la . . .

 

Wie im Reich der Lüfte

König ist der Weih,

durch Gebirg und Klüfte

herrscht der Schütze frei.

La la la . . .

 

Ihm gehört das Weite,

was sein Pfeil erreicht;

das ist seine Beute,

was da fleucht und keucht.

La la la . . .

 

Ein Jäger aus Kurpfalz

 

1. Ein Jäger aus Kurpfalz,
Der reitet durch den grünen Wald,
Er schießt das Wild daher,
Gleich wie es ihm gefällt.
Refrain:

2. Auf! Sattelt mir mein Pferd
Und legt darauf den Mantelsack,
So reit' ich hin und her
Als Jäger aus Kurpfalz.
Refrain:

3. Hubertus auf der Jagd,
Der schoß ein'n Hirsch und einen Has'.
Er traf ein Mägdlein an,
Und das war achtzehn Jahr.
Refrain:


4. Des Jägers seine Lust
Den großen Herren ist bewußt,
Jawohl, jawohl bewußt,
Wie man das Wildpret schuß.
Refrain:

5. Wohl zwischen seine Bein,
Da muß der Hirsch geschossen sein,
Geschossen muß er sein,
Auf eins, zwei, drei.
Refrain:

6. Jetzt reit' ich nimmer heim,
Bis daß der Kuckuck, kuckuck schreit,
Er schreit die ganze Nacht
Allhier auf grüner Heid'!
Refrain:

Refrain:
|: Juja, Juja, gar lustig ist die Jägerei
   Allhier auf grüner Heid',
   Allhier auf grüner Heid', :|

 

 

 

Gefangenenchor der Schützenkompanie

 

Ja wir wollen so gern einen heben,

aber keiner ist da, der uns einen gibt.

Ja wir wollen so gern einen heben,

aber keiner ist da, der uns einen gibt.

Die Gläser sind leer, leer, leer,

wir wollen noch mehr, wollen noch mehr,

wo ist denn der Mann, Mann, Mann,

der uns einen geben kann.

Die Gläser sind leer, leer, leer,

wir wollen noch mehr, wollen noch mehr,

wo ist denn der Mann, Mann, Mann,

der uns einen geben kann.

Ja wer nicht liebt Wein, Weib und Gesang,

der bleibt ein Narr sein Leben lang

 

Von der Weser bis zur Elbe

(Niedersachsenlied)

 

Von der Weser bis zur Elbe,

von dem Harz bis an das Meer

stehen Niedersachsens Söhne,

eine feste Burg und Wehr.

Fest wie unsere Eichen halten alle Zeit wir stand,

Wenn Stürme brausen übers deutsche Vaterland.

Wir sind die Niedersachsen,

sturmfest und erdverwachsen,

Heil Herzog Widukinds Stamm.

 

Wo fielen die römischen Schergen,

wo versank die welsche Brut ?

An Niedersachsens Bergen, an Niedersachsens Blut.

Wer warf den römischen Adler nieder in den Sand ?

Wer hielt die Freiheit hoch im deutschen Vaterland?

Wir sind die Niedersachsen,

sturmfest und erdverwachsen,

Heil Herzog Widukinds Stamm.

 

Auf blühend roter Heide

starben einst viel tausend Mann,

für Niedersachsens Treue traf sie des Franken Bann,

Viel tausend Brüder fielen von des Henkers Hand.

Viel tausend Brüder für ihr Niedersachsenland.

Wir sind die Niedersachsen,

sturmfest und erdverwachsen,

Heil Herzog Widukinds Stamm.

 

Ausder Väter Blut und Wunden

wächst der Söhne Heldenmut,

Niedersachsen, solln's bekunden

für die Freiheit, Gut und Blut!

Fest wie unsere Eichen halten allezeit wir stand,

Wenn Stürme brausen übers deutsche Vaterland.

Wir sind die Niedersachsen

sturmfest und erdverwachsen,

Heil Herzog Widukinds Stamm.

 

 

 

Kein schöner Land in dieser Zeit

 

Kein schöner Land in dieser Zeit,

als hier das unsre weit und breit,

wo wir uns finden,wohl unter Linden,

zur Abendzeit.

Wo wir uns finden,wohl unter Linden,

zur Abendzeit.

 

Da haben wir so manche Stund

gesessen hier in froher Rund

und taten singen,die Lieder klingen

im Eichengrund.Und taten . . .

 

Daß wir uns hier in diesem Tal

noch treffen soviel hundertmal,

Gott mag es schenken,Gott mag es lenken,

er hat die Gnad.Gott mag . . .

 

Jetzt, Brüder, eine gute Nacht.

Der Herr im hohen Himmel wacht,

in seiner Güte uns zu behüten

ist er bedacht.In seiner Güte . . .